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Fair Play am Rad: So gelingt ein konfliktfreies Miteinander

Zum Weltfahrradtag am 3. Juni rufen die Naturfreunde Österreich die Fair-Play-Regeln für Radfahrerinnen und Radfahrer in Erinnerung. Das Einhalten der Regeln schützt die Natur und sorgt für ein konfliktfreies und sicheres Miteinander in den Wäldern.

Der Wald ist ein wichtiger Erholungsraum, in dem unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen. Ziel der Naturfreunde ist eine vernünftige Besucherlenkung im Wald, die in Abstimmung mit allen Interessensgruppen wie Jäger*innen, Förster*innen und Grundbesitzer*innen stattfindet. „Bewegung in freier Natur braucht gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis“, so Peter Gebetsberger, Leiter der Abteilung Sportmanagement der Naturfreunde Österreich. „Die von den Naturfreunden definierten Fair-Play-Regeln für Radfahrer*innen sollen zu einem freundschaftlichen und friktionsfreien Miteinander beitragen.“

An oberster Stelle steht dabei der Respekt vor Natur und Mitmenschen.

 

Der Wald sollte so verlassen werden, wie man ihn vorgefunden hat. Fußgängerinnen und Fußgänger haben Vorrang, querfeldein fahren ist Tabu. „Verwechsle Fahrspaß nicht mit Grenzenlosigkeit und bleib am genehmigten Weg“, so Peter Gebetsberger. „So wie ich mich heute verhalte, wird zukünftig auf die Bike-Community geblickt.“

 

Auch zeitliche und räumliche Einschränkungen sind unbedingt einzuhalten. Radfahrerinnen und Radfahren sollten nur bei Tageslicht unterwegs sein, Dämmerung und Nacht gehören den Tieren. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Offizielle Jagd- und Forstsperren sind immer zu beachten. Unerlässlich sind außerdem risikobewusstes und selbstverantwortliches Verhalten, damit ein gutes Miteinander für alle gelingt.

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